Am: 28. Mai 2010 um 09:12 in Allgemein Schlagworte: ipad, Porn, porno, sex, Steve Jobs
iPad und Porno – geht das? Klar, wenn man an YouPorn und ihr HTML5-konvertiertes Archiv denkt. Wenn man an Steve Jobs und seine mehrfachen Ansagen gegen Porn auf dem iPad denkt, geht das natürlich ganz und gar nicht. Das iPad soll “frei von Porn” sein, der Apple-CEO empfahl sogar: “Wer Pornos will, soll Android kaufen”.
Das lassen wir uns aber nicht gefallen – etwas in der Art muss sich der Berliner Künstler Johannes P. Osterhoff gedacht haben. Pünktlich zum Start des iPad in Deutschland plakatierte Osterhoff in der U-Bahn-Haltestelle Rosenthaler Platz eine riesige Werbeanzeige für iPad-Porno.
Mit “Freedom of Porn” ist diese Provokation mit Seitenhieb in Richtung Jobs betitelt. Das Perfide daran: Auf den ersten Blick sieht alles wie bei einer “normalen” Apple-Werbung aus.
Dazu wurde das bekannte Motiv der Apple-Werbung (das iPad liegt auf dem Schoss des Nutzers) leicht abgewandelt: Das iPad zeigt die Foto-Galerie des Inhabers, prall gefüllt mit nackten Frauen in aufreizenden Posen und Pärchen in diversen Sex-Stellungen. Von wegen Freiheit von Pornos auf dem iPad. Nicht ganz, aber fast in der Tradition der kanadischen Adbusters – “klassisch” ist das Modifizieren vorhandener Werbetafeln und Billboards.
Niemand will sich verbieten lassen, was man auf dem iPad ansieht – auch ein Steve Jobs kann die Nutzung des iPads als perfektes Porno-Surf-Gerät fürs Bett nicht verbieten. Ausschlaggebend für die Aktion war der Email-Verkehr zwischen Jobs und Gawker-Redakteur Ryan Tate, in dem Jobs die “Freiheit von Porn auf dem iPad” lobte. Die Antwort des Berliners darauf könnte man auch so deuten: Willkommen in der Realität.
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Weitere Rechte an "iPad" liegen bei der schweizerischen STMicroelectronics, die mit "IPAD" "Integrated Passive and Active Devices" bezeichnet.
Ein "iPad" von Fujitsu gibt es nicht mehr, die Markenrechte Fujitsus an "iPad" sind an Apple übergegangen. Die Rechte an der Wort/Bildmarke "iP@d" liegen bei der britischen IP Application Development Ltd.
In Deutschland existiert darüber hinaus eine Markeneintragung für "iPad" in den Warenklassen 9, 16, 28, 35, 38, 41, 42 und 45. "iPAD" ist darüber hinaus seit 2006 für die Siemens AG als Gemeinschaftsmarke unter Nr. 004928859 EU-weit geschützt.
Chris sagt: 28. Mai 2010 um 20:29
Irgendwie wird Apples / Steves Einstellung dazu immer missverstanden: Apple will keine Porno-Apps oder ähnliches und dadurch quasi zum Porno-Anbieter werden. Ob mit dem iPad über den Browser oder Content vom PC Porno “genossen” wird, ist Apple völlig egal.
Kolumne: From Hell sagt: 28. Mai 2010 um 21:45
[...] Doch, Dave, das geht. Alles mögliche, was Steve nicht will. Nur Porn will auch Saurik nicht, da gibts aber glücklicherweise HTML 5 für. Wer sich eher mit Bildern auf toten Bäumen anfreunden mag, für den gibt es an dieser Stelle die Überleitung zu Saucy Jack. Saucy Jack heißt im konkreten Fall Johannes P. Osterhoff, und wir verdanken ihm folgenden iPad-Adbust in Berlin: [...]
Noel sagt: 12. Juni 2010 um 01:37
Ich denke eher dass Jobs da als ehemaliger Frutarier einige sehr seltsame Ansichten bezüglich Körperlichkeit hat, und diese hemmungslos als CEO eines multinationalen IT-Konzerns auslebt. Gerade in den teils doch noch recht prüden USA hat er damit sicherlich auch Erfolg, wo die oberflächliche Abstinenz gerade Lifestyle-Status bekommt.
da.sig sagt: 10. Juli 2010 um 13:46
es gibt endlich pornos fürs ipad
Aktionskunst Apple Home Icon, Plants vs. Zombies, Peggle & Updates: Notizen vom 4.11 sagt: 4. November 2010 um 16:19
[...] ist die neuste Aktion des Aktions-Künstlers Johannes P Osterhoff. Der Berliner, der schon iPads mit Porno-Bildchen in der U-Bahn zeigte, hat jetzt das Mac-Home-Icon in Natura nachgebaut und bewegt sich damit durch [...]